Das Rätsel um die genaue Todesursache von Popstar Michael Jackson ist gelöst – der “King of Pop” starb an einer Überdosis des Narkotikums Propofol!
Doch welche Frage nach wie vor bleibt, ist: War es Mord?
Vielleicht können diese Frage die Gerichtsdokumente beantworten, die am Montag in Houston veröffentlicht wurden.
Das Protokoll des Todestages:
• 1.30 Uhr: Um Jackson beim Einschlafen zu helfen, gibt Conrad Murray Michael Jackson zunächst Valium.
• ca. 2 Uhr: Doch Michael Jackson kann nicht einschlafen. Der Leibarzt Jacksons injiziert ihm das Beruhigungsmittel Lorazepam.
Doch auch das hilft nicht, der “King of Pop” bleibt wach.
• Ca. 3 Uhr: Es folgt die nächste Injektion, diesmal spritzt Conrad Murray seinem berühmten Patienten das Beruhigungsmittel Midazolam. Doch Jackson kann trotzdem nicht einschlafen.
• 5 Uhr: Mit einer weiteren Lorazepam-Injektion will der Kardiologe Michael Jackson beim Einschlafen helfen.
• 7.30 Uhr: Nochmals eine weitere Spritze Midazolam. Doch wieder ohne Erfolg. Michael Jackson kann einfach nicht einschlafen.
Laut eigenen Aussagen kontrolliert Conrad Murray dabei angeblich permanent den Puls des Sängers.
• Gegen 10:40 Uhr: Michael Jackson wird langsam ungehalten, und so gibt ihm Conrad Murray auf Drängen des Popstars nach und nach 25 Milligramm Propofol. Daraufhin schlief Michael Jackson schließlich ein.
• gegen 10.50Uhr: Weil er auf die Toilette muß, verlässt Conrad Murray nach eigenen Aussagen das Zimmer Jacksons. Höchstens zwei Minuten sei er weg gewesen, behauptet der Leibarzt hinterher.
• Gegen 11 Uhr: Als der Kardiologe zwei Minuten später in Jacksons Schlafzimmer zurückkehrt, atmet Jackson nicht mehr. Murray beginnt sofort mit Wiederbelebungsversuchen und gibt Jackson das Mittel Flumazenil, das bei bestimmten Medikamentenüberdosierungen helfen soll. Doch im Fall Michael Jackson hilft es nicht.
Murray lässt Jackos ältesten Sohn Prince Michael rufen.
• Zwischen 11:18 und 12:05 Uhr: Murray führt drei Telefongespräche von insgesamt 47 Minuten Dauer.
• 12:21 Uhr: In der Notrufzentrale geht ein Notruf ein.
Zumindest versucht Conrad Murray alles, um nicht als Mörder Michael Jacksons dazustehen und geht sogar soweit, ein eigens für die Internetplattform Youtube aufgenommenes Statement abzugeben.
Für alle, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, hier die freie Übersetzung:
“Ich möchte mich bei allen für den zahlreichen Support mir und meiner Familie gegenüber bedanken, für die E-Mails, die Briefe und die vielen Anrufe.
Wenn das alles vorbei ist, werde ich versuchen, alle Telefonanrufe und E-mails zu beantworten.
Ich möchte mich nicht bei einer einzelnen Person bedanken, denn das ist nicht meine Art.
Seid nicht traurig!
Solange Gott in meinem Herzen ist und Ihr in meinem Leben, wird es mir gut gehen.
Ich habe getan, was ich konnte. Ich sagte die Wahrheit und vertraue darauf, dass die Wahrheit siegen wird.
Gott segne Dich! Danke!”
Jaja, blah, blah, blah……
Aus den Gerichtsunterlagen geht ebenfalls eindeutig hervor, dass Conrad Murray, Michael Jacksons Leibarzt, seinem promineten Patienten schon ca. 6 Wochen lang Betäubungsmittel gegen die Schlaflosigkeit verabreicht hatte, die Dosis von anfangs 50mg Propofol pro Nacht aber um die Hälfte reduzierte, weil Murray befürchtete, der “King of Pop” könnte abhängig werden. Anstelle der nun fehlenden 25mg Propofol ergänzte Conrad Murray das Anästhetikum mit den beiden Beruhigungsmitteln Lorazepam und Midazolam.
Dieser Medikamentencocktail sollte Michael Jackson dann den ersehnten Schlaf bringen.
Dass Michael Jackson allerdings in der Nacht des 25.Juni 2009 im Alter von gerade mal 50 Jahren aus diesem Schlaf nicht mehr erwachen würde, ahnte niemand.
Die Gerichtsmedizin wertet den Fall Michael Jackson jedenfalls als Tötungsdelikt. Somit wird die Luft um seinen Leibarzt Conrad Murray immer dünner.





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